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	Kommentare zu: Achtsame Kommunikation im Arbeitsalltag	</title>
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		<title>
		Von: Doris		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doris]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 05:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://dfme-achtsamkeit.com/achtsame-kommunikation-im-arbeitsalltag/#comment-1891&quot;&gt;Charlie R.S. Kühn&lt;/a&gt;.

Lieber Charlie,

mir gefällt dein Gedanke, bei Ärger über einen anderen zunächst einmal in die Selbstklärung zu gehen. Das schafft etwas inneren Abstand zum Geschehen und statt möglicherweise unreflektiert und unangemessen auf die Situation zu reagieren, können wir aus unserer inneren Klarheit heraus bewusst und selbstbestimmt auf die Situation antworten.

Aloha,
deine Doris]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://dfme-achtsamkeit.com/achtsame-kommunikation-im-arbeitsalltag/#comment-1891">Charlie R.S. Kühn</a>.</p>
<p>Lieber Charlie,</p>
<p>mir gefällt dein Gedanke, bei Ärger über einen anderen zunächst einmal in die Selbstklärung zu gehen. Das schafft etwas inneren Abstand zum Geschehen und statt möglicherweise unreflektiert und unangemessen auf die Situation zu reagieren, können wir aus unserer inneren Klarheit heraus bewusst und selbstbestimmt auf die Situation antworten.</p>
<p>Aloha,<br />
deine Doris</p>
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		<title>
		Von: Charlie R.S. Kühn		</title>
		<link>https://dfme-achtsamkeit.com/achtsame-kommunikation-im-arbeitsalltag/#comment-1891</link>

		<dc:creator><![CDATA[Charlie R.S. Kühn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 13:21:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das ist interessant. Danke für dieses große Thema. Ich wage zu behaupten, dass unser Ärger auf &quot;andere&quot; oft mit uns selbst zu tun hat und der andere meist &quot;nur&quot; der Spiegel ist, der uns etwas von uns selbst zurückreflektiert, was wir auf diesen projiziert haben. Erwartungshaltungen, Wunschvorstellungen, etc. pp. ich glaube, das ist eben nicht nur im Privaten so, sondern im gewissen Rahmen auch im beruflichen Sinne. Ich habe das jedenfalls in beiden Bereichen so schon erlebt und vor allem im Privaten auch durch verschiedene andere spirituelle Mitmenschen die Rückmeldung dazu bekommen, dass ich eigentlich nur mich selbst meine. Damals habe ich das nicht verstanden und nur noch wütender reagiert. Heute allerdings verstehe ich es schon. ziemlich gut sogar. 

Im Berufsleben allerdings finde ich das einen ziemlich hohen Anspruch an sich selbst und ja wieder an andere Mitmenschen. Denn an mir selbst kann ich sehr wohl arbeiten, aber andere kann ich nicht ändern, will ich auch gar nicht. Diese Haltung bedeutet ja ein großes Konfliktpotential. Vor allem in stink normalen Firmen. Ich glaube, eurer Institut hat da eher so eine gewisse Sonderstellung?. 

Was willst du auch tun, wenn du um dich herum z.b. mobbende KollegINNEN (in diesem Falle tatsächlich ein Haufen &quot;Weiber&quot;, dumme Menschen) erlebst, die dir nix Gutes wollen, weil du bist ja nur ein Umschüler / Azubi, der anders aussieht und etwas aus dem Rahmen der „Normalität“ fällt. Beispielsweise. 
Will heißen, ich habe in meiner Vergangenheit auch schon äußerst unaufmerksame Arbeitsumfelder erlebt und mich dabei selbst - aus einer gewissen Unreife heraus - zum Opfer gemacht. 
Will heißen, die Realität im Alltag sieht tatsächlich anders aus, ganz oft jedenfalls. Vor allem da, wo du unter enormen Zeitdruck und Stress und Personalmangel arbeiten musst. (Krankenhäuser z.b.) Und wennsde dann noch gefrustete Arbeitskollegen um dich herum hast, die eigentlich schon längst ausgebrannt sind und ihre missliche Lage auf ihre Schüler übertragen, ...
Das hat mir damals das Genick gebrochen in meiner ersten Umschulung. 

So, wie du dir das vorstellst, halte ich das für ein Ideal, das darauf fußt, dass jeder Mensch dazu bereit ist, hart an sich zu arbeiten und sich gut selbst reflektieren kann. Und ich wage zu behaupten, dass viele gar nicht den Mut dazu haben, dies ernsthaft zu tun. 

Selbst in meiner letzten Anstellung war, obwohl ich dort anfangs wahnsinnig gerne gearbeitet habe, dass so nicht der Fall. Und irgendwann ist es dann dort auch für mich gekippt, obwohl ich dort mehrfach das Gespräch gesucht habe. Wenig Achtsamkeit, Zwistigkeiten, unklare Kommunikation, keine straighte Haltung, etc. ... 

Ich schätze mal, du arbeitest für einen Glücksfall, in einem Glücksfall. Das gibt es nicht allzu oft in dieser Arbeitswelt.

Oder aber ich bin zu negativ vorgeprägt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist interessant. Danke für dieses große Thema. Ich wage zu behaupten, dass unser Ärger auf &#8222;andere&#8220; oft mit uns selbst zu tun hat und der andere meist &#8222;nur&#8220; der Spiegel ist, der uns etwas von uns selbst zurückreflektiert, was wir auf diesen projiziert haben. Erwartungshaltungen, Wunschvorstellungen, etc. pp. ich glaube, das ist eben nicht nur im Privaten so, sondern im gewissen Rahmen auch im beruflichen Sinne. Ich habe das jedenfalls in beiden Bereichen so schon erlebt und vor allem im Privaten auch durch verschiedene andere spirituelle Mitmenschen die Rückmeldung dazu bekommen, dass ich eigentlich nur mich selbst meine. Damals habe ich das nicht verstanden und nur noch wütender reagiert. Heute allerdings verstehe ich es schon. ziemlich gut sogar. </p>
<p>Im Berufsleben allerdings finde ich das einen ziemlich hohen Anspruch an sich selbst und ja wieder an andere Mitmenschen. Denn an mir selbst kann ich sehr wohl arbeiten, aber andere kann ich nicht ändern, will ich auch gar nicht. Diese Haltung bedeutet ja ein großes Konfliktpotential. Vor allem in stink normalen Firmen. Ich glaube, eurer Institut hat da eher so eine gewisse Sonderstellung?. </p>
<p>Was willst du auch tun, wenn du um dich herum z.b. mobbende KollegINNEN (in diesem Falle tatsächlich ein Haufen &#8222;Weiber&#8220;, dumme Menschen) erlebst, die dir nix Gutes wollen, weil du bist ja nur ein Umschüler / Azubi, der anders aussieht und etwas aus dem Rahmen der „Normalität“ fällt. Beispielsweise.<br />
Will heißen, ich habe in meiner Vergangenheit auch schon äußerst unaufmerksame Arbeitsumfelder erlebt und mich dabei selbst &#8211; aus einer gewissen Unreife heraus &#8211; zum Opfer gemacht.<br />
Will heißen, die Realität im Alltag sieht tatsächlich anders aus, ganz oft jedenfalls. Vor allem da, wo du unter enormen Zeitdruck und Stress und Personalmangel arbeiten musst. (Krankenhäuser z.b.) Und wennsde dann noch gefrustete Arbeitskollegen um dich herum hast, die eigentlich schon längst ausgebrannt sind und ihre missliche Lage auf ihre Schüler übertragen, &#8230;<br />
Das hat mir damals das Genick gebrochen in meiner ersten Umschulung. </p>
<p>So, wie du dir das vorstellst, halte ich das für ein Ideal, das darauf fußt, dass jeder Mensch dazu bereit ist, hart an sich zu arbeiten und sich gut selbst reflektieren kann. Und ich wage zu behaupten, dass viele gar nicht den Mut dazu haben, dies ernsthaft zu tun. </p>
<p>Selbst in meiner letzten Anstellung war, obwohl ich dort anfangs wahnsinnig gerne gearbeitet habe, dass so nicht der Fall. Und irgendwann ist es dann dort auch für mich gekippt, obwohl ich dort mehrfach das Gespräch gesucht habe. Wenig Achtsamkeit, Zwistigkeiten, unklare Kommunikation, keine straighte Haltung, etc. &#8230; </p>
<p>Ich schätze mal, du arbeitest für einen Glücksfall, in einem Glücksfall. Das gibt es nicht allzu oft in dieser Arbeitswelt.</p>
<p>Oder aber ich bin zu negativ vorgeprägt?</p>
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